Archiv für Dezember 2010

„Gentlemen! Willkommen im Fight Club! Die erste Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club! Die zweite Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert KEIN WORT über den Fight Club!“


Mit „Fight Club“ aus dem Jahr 1999 hat David Fincher eine brillante Mischung aus Psychothriller, Action-Komödie, Kapitalismuskritik, Philosophieansätzen und Filmtheorie geschaffen. Ebenso wie er sich keinem definitiven Genre zuschreiben lässt, sind auch die Zitate daraus eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Ausrichtungen des Films. Von markigen Sprüchen über komplexe Beziehungsanalysen bis zu Lebensweisheiten – „Fight Club“ wird durch den Off-Kommentar des Erzählers (Edward Norton) und dem rebellischen Tyler Durden (Brad Pitt) getragen und liefert ein wahres Füllhorn an bemerkenswerten Sätzen.

   


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„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Statue Bertolt Brecht in front of the Berliner Ensemble ©Flickr maha-onlineBertolt Brecht gehört zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern und Dramatikern. Seine bekanntesten Stücke sind wohl „Der gute Mensch von Sezuan“ und „Die Dreigroschenoper“. Er war derjenige, der das epische bzw. dialektische Theater begründet hat.

Bertolt Brecht – Die Biografie

Bertolt Brecht, der mit bürgerlichen Namen Eugen Berthold Friedrich Brecht hieß, wurde am 10. Februar 1898 als erster Sohn der Familie in Augsburg geboren. Ab 1908 besuchte der junge Brecht das Realgymnasium zu Augsburg, in dem er 1917 – aufgrund der Umstände des ersten Weltkrieges – ein Notabitur ablegte.

   


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“Was glotzt’n so Freundchen?” – “Ich bin nicht dein Freund, Penner.” – “Wie war das?” – “Ich hab gesagt, ich bin nicht dein Freund, Penner!”

Pulp Fiction ©Flickr NightRPStarPulp Fiction ist ein Filmklassiker aus den 90er Jahren und eine echte Fundgrube an genialen, lustigen und grotesken Zitaten. Wie alle Filme von Quentin Tarantino hat auch Pulp Fiction mittlerweile absoluten Kultstatus erreicht.

Pulp Fiction – Die Handlung

Wenn man „Pulp Fiction“ ins Deutsche übersetzt, bedeutet das soviel wie “Schundroman” – einfachere Erzählbände, in denen mehrere Geschichten zusammengefasst sind. Wie auch diese Art von Literatur, besteht der Film aus drei Handlungssträngen, die zwar nicht chronologisch erzählt werden, aber trotzdem miteinander verbunden sind.

   


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„Werd’ ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehn!“. Mit diesen Worten besiegelt Faust den Pakt mit dem Teufel.

Mephisto und Faust in Auerbachs Keller ©Flickr vxla

„Faust. Eine Tragödie.“ von Johann Wolfgang Goethe ist wohl das bedeutendste Meisterwerk der Literaturgeschichte und wird bis heute an den Schulen gelehrt. Die Geschichte erschien Anfang des 19. Jahrhunderts in zwei Teilen.

Faust – Die Handlung

Doktor Heinrich Faustus ist ein Wissenschaftler, der trotz seiner Fähigkeiten und Bemühungen jeden Lebensmut verloren hat: „Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.“ Um neue Kenntnisse zu gewinnen, gibt er sich der Magie hin und schließt ein Pakt mit dem Teufel.

   


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