Die Philosophen Platon und Sokrates – Zitate und Weisheiten

Kategorie: Zitate allgemein

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ (Sokrates)



Die Philosophen Sokrates und Platon wussten viel und sie wussten obendrein, ihre Lehren über Athens Stadttore und sogar Millennien hinaus zu verbreiten. Der Lehrer Sokrates veränderte das abendländische Denken, sein Schüler Platon ist und bleibt einer der bedeutendsten antiken Denker und Schriftsteller. Platons und Sokrates‘ Zitate und Weisheiten beeindrucken uns bis heute.

Das Leben des Sokrates

Nach Überlieferungen wurde Sokrates 469 v. Chr. geboren. Seine unbeugsamen Weisheiten und Zitate führten schon 399 v. Chr. zu seinem Todesurteil, weil sie angeblich die Jugend verdarben und die Götter missachteten. Sokrates gilt als der Begründer der Philosophie. Er war ein sehr engagierter Polisbürger und setzte sich mit Fragen der Gerechtigkeit und Politik auseinander. Seinem Schüler Platon verdanken wir es, dass sein Erbe weiterleben konnte und heute in Bibliotheken nachzulesen ist.

Platons Biografie

Von Platon wissen wir, dass er 428/427 v. Chr. geboren wurde. Zum Tode seines Meisters war er ungefähr dreißig Jahre alt – genug, um die Tradition fortzuführen. Seine Originalität und vielseitige Begabung zeichneten ihn besonders aus. Er führte in Anlehnung an seinen Lehrmeister das Dialogprinzip ein, das bis heute als fester literarischer Stil Inhalte auf verständliche und unterhaltsame Weise vermittelt.

Aber auch Mythen fanden Eingang in seine Texte und sind uns so bis heute überliefert. Platons berühmte Ideenlehre bildet die Trennlinie zwischen sokratischer und platonischer Philosophie. Außerdem verband er Politik und Kunst mit philosophischen Fragestellungen. Wenn wir heute von platonischer Liebe sprechen, so ist dies auch auf den antiken Philosophen zurückzuführen. Damit bezeichnete er die höchste, unkörperliche Liebe zwischen zwei seelisch Gleichen, den Philosophen.

Zitate und Weisheiten von Sokrates und Platon:

  • „Den Guten nenne ich glücklich. Wer aber Unrecht tut, den nenne ich unglücklich.“ (Sokrates)
  • „Wir leben nicht, um zu essen; wir essen, um zu leben.“ (Sokrates)
  • „Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.“ (Sokrates)
  • „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.“ (Sokrates)
  • „Heirate auf jeden Fall! Kriegst du eine gute Frau, wirst du glücklich. Kriegst du eine böse, dann wirst du ein Philosoph.“ (Sokrates)
  • „Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.“ (Sokrates)
  • „Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun.“ (Nach Platon)
  • „Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groß noch klein.“ (Nach Platon)
  • „Nun aber ist es Zeit, fortzugehen, für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.“ (Nach Platon)
  • „Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.“ (Platon)
  • „Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüssten sie gewiss, dass er das größte Übel ist.“ (Platon)
  • „Lerne zuzuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden.“ (Platon)
  • „Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich.“ (Platon)
  • „Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein.“ (Platon)
  • „Zeit – Ihre Existenz ist nur an die Gegenwart gebunden, Vergangenheit existiert nicht mehr, das Zukünftige gibt es noch nicht. Das Jetzt ist unteilbar. Das Bild der Welt ist unumwandelbar und letztlich uneinsehbar, es ist eine Welt der Ideen.“ (Platon)
  • „Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.“ (Platon)
  • „Denken und Reden sind dasselbe. Nur dass das innere Gespräch der Seele mit sich selbst, was ohne Stimme vor sich geht, Denken genannt wird.“ (Platon)
  • „Es gibt also, mein Freund, keine Beschäftigung eigens für die Frau, nur weil sie Frau ist, und auch keine eigens für den Mann, nur weil er Mann ist, die Begabungen finden sich vielmehr gleichmäßig bei beiden Geschlechtern verteilt.“ (Platon)
  • „Der Mensch ist nicht für sich allein geschaffen, sondern zugleich für sein Vaterland und seine Mitmenschen.“ (Platon)
  • „Die Namenserteilung ist kein gleichgültiges Anliegen und sollte nicht vom Zufall abhängen.“ (Platon)

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Ulrich schreibt
am 5. März 2011 um 22:40 Uhr

Toller Artikel. Würde gern mehr Artikel zu der Thematik lesen. Ich freue mich schon auf die naechsten Posts.