Die besten Zitate und Gedichte von Wilhelm Busch

Kategorie: Zitate allgemein

„Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, Schon meint, daß er ein Vogel wär, So irrt sich der.“ (Wilhelm Busch – Der Fliegende Frosch, 1908)



Wilhelm Busch
gehört zu den einflussreichsten deutschen Dichtern und Zeichnern. Seine Geschichten von Max und Moritz sind weltberühmt und machten ihn zu einem Klassiker des deutschen Humors. Zu Berühmtheit ist er auch durch Zweizeiler, wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“ gelangt. Seine Zitate und Gedichte sind fester Bestandteil des deutschen Sprachgebrauchs.

Das Leben des Heinrich Christian Wilhelm Busch

Wilhelm Busch wurde 1832 in Wiedensahl, in der Nähe von Hannover, geboren. Er hatte sechs Geschwister und erhielt als Kind Privatunterricht bei seinem Onkel. 1947 begann er auf Wunsch des Vaters ein Maschinenbaustudium in Hannover. Nach vier Jahren Studium wechselte Busch dann aber an die Kunsthochschule Düsseldorf, wo seine Erwartungen jedoch nicht erfüllt wurden. Eine Typhuserkrankung zeichnete ihn schwer und er kehrte 1953 nach Wiedensahl zurück. Später setzte er sein Kunststudium in München fort und arbeitete fortan als freier Mitarbeiter für eine satirische Zeitung.

Ruhm durch „Max und Moritz“

Nach dem endgültig abgebrochenen Kunststudium wollte Busch ernsthafter Maler werden. Mit dem aus den Karikaturen und Beiträgen für die Zeitung verdienten Geld löste er sich zunächst aus der finanziellen Abhängigkeit seiner Eltern. Seine Ambitionen als Maler scheiterten jedoch. 1859 erschienen seine ersten Bildergeschichten und er gelangte schließlich später durch Arbeiten wie „Max und Moritz“ und die „Fromme Helene“ schon zu Lebzeiten zu Ruhm. Seine Zeichnungen waren voller Ironie und hatten oft einen gesellschaftlichen Bezug.

Lyrik und Prosa

Als Privatperson galt Wilhelm Busch als ernst und verschlossen. Er selber wertete seine Bildergeschichten immer wieder ab und sah sie mehr als Beruf denn als Berufung. Zeit seines Lebens versuchte sich Busch weiter in Lyrik, Malerei und Prosa , aber das Publikum verband seinen Namen mit wachsendem Erfolg immer mehr nur mit seinen Bildergeschichten, in denen sich – wie auch in seinen Gedichten und Texten – seine zum Teil tragische Lebensgeschichte unterschwellig widerspiegelte. Eine Alkoholsucht, die vergebliche Suche nach einer Braut und die unbefriedigten Ambitionen als ernsthafter Autor und Maler wirkten sich stark auf das Gemüt von Wilhelm Busch aus. Als wohlhabender doch kranker Mann lebte er lange Jahre mit seiner Schwester und ihrer Familie in Mechtshausen. Am 9. Januar 1908 starb Wilhelm Busch dort in seinem Haus.

Weitere Zitate von Wilhelm Busch:

  • „Einszweidrei, im Sauseschritt, Läuft die Zeit; wir laufen mit.“
  • „Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt! „
  • Musik wird oft nicht schön gefunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
  • „Wenn mir aber was nicht lieb, Weg damit! ist mein Prinzip.“
  • „Rotwein ist für alte Knaben, Eine von den besten Gaben.“
  • „Das Schönste aber hier auf Erden, Ist lieben und geliebt zu werden,“
  • „Stets findet Überraschung statt, Da, wo man’s nicht erwartet hat.“
  • „Sein Prinzip ist überhaupt: Was beliebt ist auch erlaubt.“

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Eileen schreibt
am 25. Januar 2011 um 16:24 Uhr

Super Blog, gefaellt mir.

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Emma schreibt
am 14. Juni 2012 um 12:33 Uhr

Welches ist findet ihr sein bestes Gedicht ?

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Uwe schreibt
am 2. Januar 2013 um 14:20 Uhr

Ein Studium nach dem Tode und die Rückkehr nach Wiedensahl sind wohl treffliche Beweise der Reinkarnation!?