Die schönsten Zitate zum Thema Autorität

Kategorie: Zitate allgemein

Als Autorität bezeichnet man die Möglichkeit einer Person, Gruppe oder Institution, Einfluss auf andere Personen auszuüben sowie den eigenen Willen gegenüber diesen durchzusetzen. Autorität lässt sich in verschiedene Formen unterteilen. Da ist die personale Autorität, die auf personenbezogenen Merkmalen wie Wissen und Erfahrung beruht. Nicht allzu weit davon entfernt ist die funktionale Autorität, die sich ebenfalls auf Wissen und Sachkunde stützt. Zuletzt – und das ist die Form, mit der viele zu kämpfen haben – kommt die positionale Autorität, die sich ausschließlich aus Rang oder Position einer Person speist. Man kann Autorität(en) respektieren oder sie ablehnen, aber es führt kein Weg daran vorbei, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Was haben denn einige bekannte Persönlichkeiten zu dem Thema gesagt?
Frau mit Megafon

„Die Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten.“ (Pierre Joseph Proudhon)

Glaube an Autoritäten bewirkt, dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.“ (Leo Tolstoi)

„Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verwurzelt als der Glaube an irgendwelche Autoritäten.“ (Egon Friedell)

„Jede Strafe, die nicht von der absoluten Notwendigkeit diktiert wird, sagt der große Montesquieu, ist tyrannisch, ein Satz, der so verallgemeinert werden kann: Jeder Akt von zwischenmenschlicher Autorität, der nicht durch absolute Notwendigkeit begründet ist, ist tyrannisch.“ (Cesare Beccaria)

„Herrschaft wird niemandem angeboren.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

„Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.“ (Anne Bradstreet)

„Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.“ (Albert Einstein)

„Ein unfehlbares Mittel, seine Autorität zu verlieren, ist, nicht an sie zu glauben.“ (Peter Sirius)

„Ich bin ein Mann, der an Autoritäten glaubt und sich ihnen da, wo ich nicht notwendig auf mein eigenes Urteil verwiesen bin, gern unterordnet.“ (Otto von Bismarck)

„Bei der dummen Obrigkeit, da grüßt man nicht den Mann, man grüßet nur das Kleid.“ (Jean de la Fontaine)

„Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden und weiß nicht, dass das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.“ (Franz Kafka)

„Traurig, in einer so tief gesunkenen Zeit zu leben, dass eine sich von selbst verstehende Wahrheit noch erst durch die Autorität eines großen Mannes beglaubigt werden muss.“ (Arthur Schopenhauer)
„Die Schätzung der Autorität nimmt zu im Verhältnis der Abnahme schaffender Kräfte.“ (Friedrich Nietzsche)

„Erst wirkliche Verdienste gewähren Autorität!“ (Leopold von Ranke)

„Wer Autorität haben will, muss bescheiden sein und sein Unrecht unverhohlen einzugestehen wissen.“ (Richard Rothe)

„Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis.“ (Leonardo da Vinci)

„Überall, wo es einen Mann gibt, der Autorität ausübt, gibt es auch einen, der seiner Autorität widerstrebt.“ (Oscar Wilde)

„Es gibt kaum etwas Empörenderes als die sklavische Furcht, die der Autoritätsglaube dem Menschen einprägt und einbrennt; ein Gefühl, dessen blasse Nachtschatten bis in die späte Reife des Denkenden hineinreichen. Wie lange währt es, bis man diese beschämenden Fußfesseln des freien Gedankens nicht nur ganz abgeschüttelt, nein, auch sich völlig aus den Augen geschafft hat!“ (Christian Morgenstern)

Foto: Ingram Publishing/ThinkstockSimilar Posts: