Die schönsten Zitate zum Thema Gier

Kategorie: Zitate allgemein

Die Gier (wahlweise auch als Habgier oder Raffsucht bezeichnet) ist eine seit langem verpönte Eigenschaft. In der Bibel gilt sie als eine der sieben Hauptsünden. In der griechischen Mythologie steht König Midas, dessen Wunsch, alles, was er berührt zu Gold werden zu lassen, sich als Fluch entpuppt, beispielhaft für das Laster der Habgier. In jüngster Zeit bestimmt der Begriff Gier vor allem im Zusammenhang mit Manager- und Bankergehältern die öffentliche Diskussion. Sind wir eine Gesellschaft von Egoisten, die nur noch „rücksichtsloses Streben nach Gewinn um jeden Preis“ verfolgt, wie die Rechtswissenschaft Habgier definiert? Eine Frage, die man – leicht umformuliert – schon seit Jahrhunderten stellen kann und zu der sich kluge Köpfe schon ebenso lange ihre Gedanken machen.
Gier nach Gold

„Der Habsüchtige besitzt kein Vermögen, das Vermögen besitzt ihn.“ (Bias von Priene)

„Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.“ (Epikur)

„Des Glückes größter Feind ist die Begierde.“ (Emil Gött)

„Es ist kein Übel ärger als Begehren, kein Unheil böser als Sichnichtbegnügen, kein Fehler größer als Erwerbenwollen.“ (Laotse)

„Gewinnsucht lässt in Angst und Tränen leben.“ (Dante Alighieri)

„Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.“ (Herman Melville)

„Ich sehe überall mehr Streben nach Besitz, der imponiert, als nach Besitz, der unabhängig macht.“ (Otto Weiß)

„Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.“ (Aristophanes)

„Weißt du, was nie zu sättigen ist? Das Auge der Habsucht. Alle Güter der Welt füllen die Höhle nicht aus.“ (Johann Gottfried von Herder)

„Unsere Begierden reichen weit, unsere Kraft ist fast nichts.“ (Jean-Jacques Rousseau)

„Wer den Geist der Gierigkeit hat, der lebt nur in Sorgen, niemand sättigt ihn.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

„Allzuviel geht gleich mit allzuwenig.“ (Franz Grillparzer)

„Begehren von Reichtum ist Habsucht.“ (Thomas Hobbes)

„Die Sonne, der Mond und die Sterne wären schon lange verschwunden … wären sie in der Reichweite gieriger menschlicher Hände.“ (Havelock Ellis)

„Viele verlieren, indem sie mehr zu gewinnen streben, dasjenige, was sie in Sicherheit genießen könnten.“ (Aesop)

„Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.“ (Martin Luther)

„Die Habsucht hat die Menschen in einem solchen Grade befallen, dass der Reichtum mehr sie, als sie den Reichtum zu besitzen scheinen.“ (Plinius der Jüngere)

„Die Wurzel des Bösen ist die Begehrlichkeit.“ (Geoffrey Saucer)

„Man muss den Leuten nie mehr Geld aus der Tasche ziehen wollen, als wirklich drin ist, denn sonst merken sie‘s.“ (Kurt Tucholsky)

„Die Menschen trachten im Leben nicht danach, was sie für gut erkennen, sondern, dass sie möglichst viele Sachen ihr Eigen nennen.“ (Leo Tolstoi)

„Manchem fehlt nur die Zeit, um glücklich zu sein, die Zeit, die ihm die Habgier raubt.“ (Emanuel Wertheimer)

„Die Habgier beginnt, wo die Armut endet.“ (Honoré de Balzac)

„Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt.“ (Leonardo da Vinci)

„Das tierische Geschöpf weiß, wie viel es braucht, das menschliche erkennt dies nicht.“ (Demokrit)

„Er hat den Hals zu voll, um danke zu sagen.“ (Wilhelm Busch)

Foto: Alexander Bärenstein – FotoliaSimilar Posts:



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