Paulo Coelho: Die schönsten Zitate

„Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“


Was Paulo Coelho in diesem Zitat aus „Der Alchimist“ beschreibt, hat er in seinem eigenen Leben umgesetzt  – er hat seinen Traum verwirklicht. Nachdem er sich lange Zeit erfolglos als Schriftsteller versuchte, gelang dem Brasilianer mit seinem Roman „Der Alchimist“ 1988 der weltweite Durchbruch. In knapp 30 Ländern schoss er an die Spitze der Bestsellerlisten. Inzwischen gehört Paulo Coelho mit über hundert Millionen verkauften Büchern zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit.

Die Poesie des Paulo Coelho

Paulo Coelhos Bücher tragen meist autobiografische Züge. Wie fast überall in der Literatur ist ein immer wiederkehrendes Thema die Liebe. Coelho setzt dabei oftmals die Gefühle zu anderen Menschen in Kontrast zu der Liebe zu sich selbst. Aber auch die spirituelle Selbstfindung sowie die Suche nach der dem Sinn des Lebens im allgemeinen sind zentrale Themen seiner Geschichten. In meist einfacher, schmuckloser Sprache geschrieben, arbeitet Paulo Coelho mit Fabeln, Gleichnissen und Parabeln, um immer wieder dieselbe Botschaft zu verbreiten: Glaube an dich selbst und verwirkliche deine Träume.“

Die schönsten Paulo Coelho Zitate:

  • Wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das Universum darauf hinwirken, dass du erreichen kannst. („Der Alchimist“)
  • Wenn man auf ein Ziel zugeht, ist es äußerst wichtig, auf den Weg zu achten. Denn der Weg lehrt uns am besten, ans Ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen. („Auf dem Jakobsweg“)
  • Die zwei größten strategischen Fehler sind: vor der Zeit handeln oder eine Gelegenheit vorübergehen lassen. („Handbuch des Kriegers des Lichts“)
  • Alles ist miteinander verbunden, und hat einen Sinn. Obwohl dieser Sinn meist verborgen bleibt, wissen wir, dass wir unserer wahren Mission auf Erden nah sind, wenn unser Tun von der Energie der Begeisterung durchdrungen ist. („Der Zahir“)
  • Deine Zeit wird kommen, aber du weißt nicht, wann – daher lebe so intensiv wie möglich.(„Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt“, Nr. 32)
  • Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern derjenige, der den Schüler dazu inspiriert, das Beste von sich zu geben, um herauszufinden, was er schon weiss. („Die Hexe von Portobello“)
  • Anmut ist dann erreicht, wenn alles Überflüssige abgelegt wird und der Mensch die Einfachheit und die Konzentration entdeckt: Je einfacher und sparsamer die Haltung, desto schöner ist sie. („Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt“, Nr. 44)
  • Wer liebt, muss sich verlieren und sich wiederfinden können. („Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“)
  • Ein Kind kann einem Erwachsenen immer drei Dinge lehren: grundlos fröhlich zu sein, immer mit irgend etwas beschäftigt zu sein und nachdrücklich das zu fordern, was es will.(„Der Fünfte Berg“)
  • Die Entscheidungen waren nur der Anfang von etwas. Wenn man einen Entschluss gefasst hatte, dann tauchte man damit in eine gewaltige Strömung, die einen mit sich riß, zu einem Ort, den man sich bei dem Entschluß niemals hätte träumen lassen. („Der Alchimist“)
  • Denn nur dem, der den Mut hat, den Weg zu gehen, offenbart sich der Weg. („Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt“, Nr. 55)
  • Etwas lernen bedeutet, mit einer Welt in Verbindung zu treten, von der man nicht die geringste Vorstellung hat. („Brida“)
  • Man liebt, weil man liebt. Dafür gibt es keinen Grund. („Der Alchimist“)
  • Was die anderen denken könnten, ist gleichgültig; sie denken sich ohnehin, was sie wollen. („Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt“, Nr. 91)
  • Es ist gut, etwas Langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft. („Auf dem Jakobsweg“
  • Wenn alle Tage gleich sind, dann bemerkt man auch nicht mehr die guten Dinge, die einem im Leben widerfahren. („Der Alchimist“)
  • Nur wer glücklich ist, kann Glück verbreiten. („Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“)
  • Ich bin wie alle Menschen: Ich sehe die Welt so, wie ich sie gerne hätte, und nicht so, wie sie tatsächlich ist. („Der Alchimist“)
  • Es ist schwieriger zu verändern, was draußen ist, als das, was drinnen ist. („Brida“)
  • Der Mensch will immer, daß alles anders wird, und gleichzeitig will er, daß alles beim alten bleibt. („Der Dämon und Fräulein Prym“)
  • Niemand muss das Unbekannte fürchten, weil jeder Mensch das erreichen kann, was er will und was er braucht. („Der Alchimist“)
  • Das Leben kann, je nachdem, wie wir es leben, kurz oder lang sein. („Der Dämon und Fräulein Prym“)
  • Wenn du dir etwas aus tiefsten Herzen wünschst, dann bist du der Weltenseele näher. Sie ist immer eine positive Kraft. („Der Alchimist“)
  • Von allen Dingen, auf die der Mensch gekommen ist, um sich selbst weh zu tun, ist das schlimmste die Liebe. Wir leiden ständig, weil jemand uns nicht liebst, weil jemand uns verlassen hat, weil jemand nicht von uns läßt. („ Auf dem Jakobsweg“)
  • Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt. („Handbuch des Kriegers des Lichts“)
  • “Ich kann nicht verstehen, wie man Gott in einem Priesterseminar finden soll. („ Der Alchimist“)
  • Ein Problem sieht, wenn es einmal gelöst ist, immer einfach aus. Der große Sieg, der heute leicht errungen scheint, ist das Ergebnis einer Reihe kleiner, unbemerkter Siege. („Handbuch des Kriegers des Lichts“)

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Verena schreibt
am 13. Mai 2012 um 16:39 Uhr

Caro Paulo, ihre worte faszinieren mich immer wieder. Wo ich keine worte finde, lese ich sie in ihren zitaten. Wenn sie je zeit haben, so reisen sie in die colli euganei,italien, hier finden sie das wonach sie noch suchen könnten. Cari saluti verena

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Jeannine schreibt
am 28. November 2012 um 09:30 Uhr

Mein Liebstes fehlt:

“Deshalb ist es so wichtig, bestimmte Dinge gehen zu lassen. Loszulassen. Sich zu lösen. Niemand spielt in diesem Leben mit gezinkten Karten. Manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir auch. Erwarte nicht, etwas zurückzubekommen, erwarte nicht, dass man deine Bemühungen anerkennt, dein Genie entdeckt, deine Liebe begreift. Zyklen beenden. Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut, sondern einfach nur, weil sie nicht mehr in dein Leben passen. Schließe die Tür, lege eine andere Platte auf, räum dein Haus auf, schüttele Staub aus. Höre auf zu sein, der du warst, und werde der, der du bist.”
“Der Zahir”

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