Tugend

Zurzeit ist ja wieder viel von „moralischen Instanzen“ zu lesen, oder besser: deren Versagen. Hoeneß, Sommer und Schwarzer sind drei der Namen, die im Zusammenhang mit Steuerhinterziehungen genannt werden. Schlimm genug, aber die drei haben sich im Laufe der Jahre immer wieder als Hüter der Moral stilisiert: Uli Hoeneß als Manager und Präsident des FC Bayern München, Theo Sommer als Herausgeber der angesehenen Wochenzeitung „Die Zeit“ und Alice Schwarzer als Chefin der Feminismus-Zeitschrift „Emma“.

Aber was bedeutet eigentlich „Moral“? Der Begriff geht auf das lateinische Wort „moralis“ zurück, was soviel heißt wie „die Sitte betreffend“. Eine Sitte ist eine menschliche Umgangs- beziehungsweise Verhaltensform, auch Gepflogenheit genannt. Zum einen beschreibt Moral hauptsächlich Handlungen, die ein Mensch oder eine Gesellschaft von anderen Mitmenschen erwartet. Moral soll also dafür sorgen, dass Menschen ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen. Das Gebiet, das sich mit dem moralischen Handeln beschäftig, nennt man Ethik und ist Teilgebiet der Philosophie. Die Ethik ist also sozusagen die Lehre von der Moral, so wie die Biologie die Lehre von den Lebewesen ist. Hier sind einige Gedanken von berühmten Persönlichkeiten zum Thema – wir haben übrigens aus gegebenem Anlass auf Zitate von Hoeneß, Sommer und Schwarzer verzichtet.Mann ringt mit moralischen Bedenken

   


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