Versprecher im TV: Pannen die unvergessen bleiben

Kategorie: Zitate allgemein

Ausscheißen“ statt „Ausscheiden“ zu sagen, kann einem Nachrichtensprecher schon einmal das Genick brechen. Nicht aber Uli Wickert, dem man nach 15 Jahren erfolgreicher Karriere bei den Tagesthemen, den ein oder anderen Versprecher gerne verziehen hat. Was für die Beteiligten mehr als unangenehm ist, freut die Zuschauer dafür umso mehr.

Das Fernsehprogramm ist riesig und wimmelt geradezu von live Talkshows und Berichterstattungen mit großem Pannenpotential. Wenn dann uneingeladene Gäste wie der Putzmann oder die Studiokatze durch das Bild laufen und einfach versucht wird darüber hinweg zu täuschen, ist das Gelächter groß. TV-Geschichte schreibt man allerdings häufiger, wenn der Lachanfall nicht vor dem Bildschirm zu Hause, sondern vor der Kamera passiert.

Lach- und Hustenanfälle im Fernsehen

 

2009 erging es ebenso einer Moderatorin auf dem Sender RTL. Gerade als sie beginnen wollte das Wetter für die nächsten Tage anzusagen, bringt sie ein Fehler im Hintergrundbild komplett aus der Fassung. Statt der erwarteten Wetterkarte war dort nämlich ein Kollege vom Nachrichtenteam zu sehen. Tapfer versucht sie dann den Zwischenfall zu vergessen, was ihr aber leider nicht ganz gelingt.

Anders als ein Lachanfall kann auch ein Hustenanfall zu genauso lustigen Situationen führen. Rutscht die Stimme des Ansagers einige Oktaven in den Kontrabereich, während er verzweifelt versucht den Frosch aus seinem Hals zu bekommen, fühlt man zwar mit ihm kann sich sein Lachen aber auch meist nicht verkneifen.

Versprecher im TV – immer wieder eine Freude

 

Dass der Körper einen vor der Kamera hängen lässt, ist schon vielen passiert. Bei Studiogästen ist es häufig schlicht und ergreifend die Aufregung. Bei den Gastgebern ist es jedoch manchmal auch die unbesorgte Routine im Alltag, die ihnen zum Verhängnis wird. Ein gutes Beispiel lieferte der heutige Regierungssprecher Steffen Seibert in seiner Zeit als Moderator beim ZDF. Nach pannenloser Sendung verabschiedete er sein Publikum mit den berühmten Worten: „Auf morgen, bis wiedersehen!“

Auch TV-Urgestein Klaus Kleber unterlief schon der ein oder andere Patzer. Aus einem konnte er sich dann jedoch noch mit einer ordentlichen Portion Humor geschickt herauswinden und nahm gleichzeitig sich und seine Kollegen für künftige Versprecher in Schutz: „2000 Meldungen produzieren die Agenturen an einem durschlichtlichen Nachrichtentag. Ein durchschnittlicher Moderator produziert einen Versprecher pro Ansage.“

 

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