Zitate von Sigmund Freud

Kategorie: Zitate allgemein

„Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: Was will eine Frau eigentlich?“


Sigmund Freud wurde als österreichischer Arzt, Psychologe, Religionskritiker und Begründer der Psychoanalyse weltweit bekannt. Er gehört bis heute zu den wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien werden weiterhin diskutiert und bilden für viele Forschungen die Grundlage.


Sigmund Freud – Die Biografie

Sigmund Freud wurde 1856 in Tschechien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Als das Geschäft des Vaters Bankrott ging, zog die Familie aus wirtschaftlichen Gründen für kurze Zeit nach Leipzig und 1860 schließlich nach Wien.

In Wien ging Freud zur Schule und legte 1873 auch sein Abitur hier ab. Von 1873 bis 1881 studierte er in Wien Medizin und befasste sich vor allem mit dem zentralen Nervensystem. Nach seinem Studium war er von 1882 bis 1885 als Assistent im Wiener Allgemein Krankenhaus tätig. Im Labor von Theodor Meynert lernte er alles über die Gehirnanatomie.

Während einer Studienreise nach Paris im Jahr 1885 wurde er von Jean-Martin Charcot, ein Professor für pathologische Anatomie, in die Themen Hysterie, Suggestion und Hypnose eingeführt.

Nach seiner Habilitation 1885 erhielt Sigmund Freud eine Privatdozentur für Neuropathologie an der Universität Wien. Doch nur kurze Zeit später, im Jahr 1886, ließ er sich als Arzt nieder und leitete die neurologische Abteilung im Kinder-Krankeninstitut von Max Kassowitz.

Im selben Jahr heiratete Freud seine Verlobte Martha Bernays, mit der er sechs Kinder hatte. In den folgenden Jahren entwickelte er die Psychoanalyse, war als Psychologe und Arzt tätig und verfasste viele Schriften und wichtige Werke.

Nachdem im 2. Weltkrieg deutsche Truppen im Jahr 1938 in Österreich einmarschierten, floh Sigmund Freud mit seiner Tochter Anna nach London. Dort setzte er seinem Leben 1939 ein Ende, da er schwer vom Krebs gezeichnet war. Denn Freud rauchte in seinen besten Zeiten einige Zigarren am Tag, so dass er schon 1922 an Gaumenkrebs erkrankte, der 1923 operierte werden musste. Jedoch konnte er den Krebs nicht besiegen.

Freud hielt zu Lebzeiten mit anderen wichtigen Persönlichkeiten regen Kontakt. So tauschte er sich zum Beispiel mit Albert Einstein darüber aus, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Krieg zu verhindern.

Seine wichtigsten Werke sind bis heute „Die Traumdeutung“ (1900), „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ (1921), „Das Ich und das Es“ (1923) oder „Hemmung, Symptom und Angst“ (1926).

Weitere Zitate von Sigmund Freud:

  • „Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“
  • „Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will.“
  • „Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.“
  • „Wenn man jemandem alles verziehen hat, ist man mit ihm fertig.“

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