Rainald Grebe: Das Beste aus seinen Songtexten

Kategorie: Zitate allgemein

Rainald Grebe – Comedian, Sänger, Künstler – ist bekannt für seine genialen Songtexte. Brandenburg dürfte den meisten wohl geläufig sein, aber auch seine anderen Lieder stecken voller Brillanz.

Grebe greift in seinen Texten die Probleme der Gesellschaft auf, mal versteckt, mal nicht und scheut auch politische Themen nicht. Kritik übt er meist subtil, es gibt aber auch Ausnahmen, wie das Lied über Guido Knopp, der hat es ja aber auch provoziert, mit seinen Wahrheiten über die Geschichte. Die Songtexte liefern ein Highlight nach dem anderen, da fällt die Auswahl schwer, ich habe es trotzdem versucht und hier ein paar der besten Liedzeilen zusammengestellt.

Grebes beste Lieder: von „Brandenburg“ bis „LSD“

Das „Brandenburg Lied“ erklärt anschaulich, warum man sich in dem Bundesland schon mal langweilen kann.

  • Es ist nicht alles Chanel es ist meistens Schlecker. Kein Wunder, dass so viele von hier weggehen. Aus Brandenbuuurg.
  • In Berlin kann man so viel erleben! In Brandenburg soll es wieder Wölfe geben!

Wer „Dörthe“ noch nicht gehört hat, sollte das schnellstmöglich ändern. In dem Song besingt er seine Ex-Freundin, man hat sich wohl nicht im Guten getrennt…

  • Sie kam im Schneidersitz zur Welt. Ohne Ausdauer und Schnellkraft. Ich glaub da sitzt sie immer noch im Blinddarm der Gesellschaft.
  • Wahre Schönheit kommt von innen – kann man jederzeit mit beginnen
  • Dörthe, Dööörthe, du bist der Ausweg aus der Spaßgesellschaft…

„LSD“, der Titel verspricht einiges und der Text hält das auch.

  • Ich schau auf die Tapete. Im Kopf nur bunte Knete. No brain – no pain.
  • Das Schöne am Bewusstsein ist ja, dass man es auch ändern kann

Noch mehr gute Songtexte

In „Oben“ zeigt, Grebe wie man mit dem Erfolg die Bodenhaftung verlieren kann und wie einsam es an der Spitze der Gesellschaft werden kann.

  • Oben, ich bin oben, ist das schön, von oben runter zu sehen.
  • Oben, das wissen auch die Vögel fliegts sich einfach viel entspannter, oben, das wissen alle, die mal da waren, laufen die Dinge von selbst.
  • Ich les gerade ein Buch „die Klassenlose Gesellschaft“, ich hab sehr gelacht!

Nostalgisch wird es dann in „Die 90er“. Hier besingt er die guten alten Zeiten ud die Dinge die eine Generation prägten.

  • Den Eisbären ging es prima. Wetter war noch kein Klima. Man dachte nix Böses, wenn die Sonne schien, man dachte nix Böses.
  • Jan Ullrich war noch nicht gedopt, er war motiviert.
  • Und man konnte rauchen. Sogar in der Öffentlichkeit. Raucher waren keine Mörder, sondern Mitbürger.

Bleiben wir beim Thema Rauchen: Im „Raucher“ Lied erklärt Grebe, wie schön es doch ist, nicht mehr an den Kippen zu hängen, Kommentare bei YouTube lassen vermuten, dass die Ironie einigen entgangen ist.

  • Arbeit ohne Pause, dann komme ich nach Hause. Und bleib auch da, denn ich trinke ja nicht mehr. Und bei Liebeskummer, geh‘ ich in die Kneipe, trinke eine Cola und atme ganz tief durch.
  • Alle Menschen werden 100 und auch die Tiere leben gern‘, in der Gesundheitsdiktatur. In der Prärie steht ein einsames Pferd. Da steht ein einsames Pferd. Der Marlboromann hat aufgehört.
  • Ich weiß jetzt was ich will – viel Chlorophyll.

 

Diese Auflistung könnte jetzt ewig so weiter gehen. Rainald Grebes Lieder geben einfach einiges her. Mehr zu Grebe und seinen Liedern gibt es hier.Similar Posts: