Christian Wulff: Zitate des Bundespräsidenten

Kategorie: Zitate allgemein

Christian Wulff, der 10. Bundespräsident Deutschlands sieht sich nun schon seit Wochen, im Zuge der Kredit- und Medienaffäre, erheblicher Kritik ausgesetzt und fühlt sich dabei anscheinend wie ein Kämpfer im Gefecht. Zumindest lässt seine Wortwahl zeitweise darauf schließen.

An Rücktritt will Christian Wulff trotz zunehmenden Druck bislang nicht denken. Doch allmählich verdichten sich die Vorwürfe und aus dem einst so kämpferisch wirkenden Bundespräsidenten, der auch eine entsprechend martialische Wortwahl nicht scheute, hört man inzwischen leisere Töne. Sprach er vor Kurzem noch von einem „Krieg“ gegen den Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und einem „Stahlgewitter“, das bald vorbei sei, hat er nun wohl erkannt, dass er wohl doch nicht so leicht aus der Sache rauskommt. Seine Aussagen zu Transparenz rücken angesichts der viel kritisierten „Salami-Taktik“ ebenfalls in ein etwas anderes Licht.

Christian Wulff zum Thema Transparenz und Medienfreiheit:

„Ich weiß und finde es richtig, dass die Presse- und Informationsfreiheit ein hohes Gut ist in unserer freiheitlichen Gesellschaft. Das bedeutet gerade für Amtsträger, jederzeit die Wahrnehmung ihrer Aufgaben vor der Öffentlichkeit zu erläutern und gerade auch im Grenzbereich zwischen Dienstlichem und Privatem, zwischen Amt und privat die erforderliche Transparenz herzustellen.“

«Wir brauchen Kontroversen, Konflikte, Kritik. Aber keine Verletzungen, Verspottung, Verachtung. Wir brauchen Medien, die zuspitzen. Aber nicht, um damit jemanden zu erstechen.»

«Wir brauchen Journalisten, die Verantwortungsbewusstsein zeigen, denen wir vertrauen können, die verlässlich und glaubwürdig sind.»

«Die Medien- und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut. Ich wünschte mir aber hin und wieder ein bisschen Selbstkritik

«Medien können weitgehend machen, was sie wollen. Das ist Pressefreiheit. Entscheiden müssen am Ende aber die Politiker

Erkenntnisse des Christian Wulff:

„Es gibt auch Menschenrechte selbst für Bundespräsidenten.“

„Wir müssen alle hohe Ansprüche haben, in dem Wissen, dass wir alle fehlbar sind.“

„Bundesligatrainer ist ein sehr viel sicherer Job als SPD-Vorsitzender.“

„Ich habe eben eine coole Frau. Und ich bin tolerant.“

Zitate aus „besseren“ Wulff-Zeiten zum Thema Integration:

„Wer bei uns leben will, muss sich auf bestimmte Dinge einlassen: Gleichheit der Geschlechter, Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit. Wer das nicht akzeptiert, kann nicht bei uns leben.“

„Werder Bremen hat Mesut Özil auch nicht wegen seines Migrationshintergrunds verpflichtet, sondern weil er gut Fußball spielen kann.

„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“

„Das Christentum gehört zweifellos zur Türkei.“

Auch sehr schön: „Besser die Wahrheit“ Ist zwar kein Zitat, aber immerhin Titel eines Buches von und mit Christian Wulff.

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